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Tauchereinsätze mit Mischgas
BGI 897

Juni 2004


Berufsgenossenschaftliche Informationen (BG-Informationen) enthalten Hinweise und Empfehlungen, die die praktische Anwendung von Regelungen zu einem bestimmten Sachgebiet oder Sachverhalt erleichtern sollen.

Diese BG-Information wurde von der Tiefbau-Berufsgenossenschaft unter Mitwirkung des Fachausschusses "Tiefbau" der Berufsgenossenschaftlichen Zentrale für Sicherheit und Gesundheit - BGZ des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften erarbeitet und durch die Tiefbau-Berufsgenossenschaft veröffentlicht.

(Aufgenommen in das "Berufsgenossenschaftliche Vorschriften- und Regelwerk für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit" unter der Nr. BGI 897.)

Vorbemerkung

BG-Informationen richten sich in erster Linie an den Unternehmer und sollen ihm Hilfestellung bei der Umsetzung seiner Pflichten aus staatlichen Arbeitsschutzvorschriften, Unfallverhütungsvorschriften und gegebenenfalls Regeln geben sowie Wege aufzeigen, wie Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren vermieden werden können.

Der Unternehmer kann bei Beachtung der in diesen BG-Informationen enthaltenen Empfehlungen, insbesondere den beispielhaften Lösungsmöglichkeiten, davon ausgehen, dass er damit geeignete Maßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren getroffen hat. Andere Lösungen sind möglich, wenn Sicherheit und Gesundheitsschutz in gleicher Weise gewährleistet sind. Sind zur Konkretisierung staatlicher Arbeitsschutzvorschriften von den dafür eingerichteten Ausschüssen technische Regeln ermittelt worden, sind diese vorrangig zu beachten.

Grundsätzlich gilt für alle gewerblichen Tauchereinsätze die Unfallverhütungsvorschrift "Taucherarbeiten" (BGV C 23). In 22 Abs. 1 dieser Unfallverhütungsvorschrift wird für Tauchgänge, bei denen andere Atemgase als Druckluft verwendet werden, eine vorherige Genehmigung der zuständigen Berufsgenossenschaft gefordert. Diese BG-Information gibt an, unter welchen Bedingungen derartige Tauchereinsätze ohne Gefährdung der beteiligten Personen durchgeführt werden können.

Die in dieser BG-Information enthaltenen technischen Lösungen schließen andere, mindestens ebenso sichere Lösungen nicht aus, die auch in technischen Regeln anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder anderer Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum ihren Niederschlag gefunden haben können.

1

Anwendungsbereich

1.1 Diese BG-Information findet Anwendung auf von der Oberfläche ausgeführte Tauchgänge mit Mischgas.

  Für Sättigungstauchgänge sind weitergehende Forderungen zu berücksichtigen.

1.2 Diese BG-Information findet keine Anwendung auf Notatemgeräte, z. B. Tauchretter.

2

Begriffsbestimmungen

  Im Sinne dieser BG-Information werden folgende Begriffe bestimmt:

1. Mischgas ist ein Atemgas mit einer von der natürlichen Luft abweichenden Zusammensetzung.

2. Unterwasser-Basen (UW-Basen) sind Unterwassereinrichtungen, wie z. B. Tauchkammern und Taucherglocken, die bei konstantem oder variablem Innendruck mit Atemgas gefüllt sind und aus denen und in welche Taucher aus- bzw. einsteigen können.

3. Umbilical ist die Zusammenfassung der Versorgungsleitungen des Tauchers, wie z. B. Luftversorgungs- leitung, Kommunikationskabel, Stromversorgungsleitung, Tiefenmessschlauch/-kabel.

3

Auswahl der geeigneten Tauchausrüstung

3.1 Nach dem 1. Juli 1996 in Verkehr gebrachte Tauchgeräte müssen den sicherheitstechnischen Anforderungen der Achten Verordnung zum Gerätesicherheitsgesetz (Verordnung über das Inverkehrbringen von persönlichen Schutzausrüstungen - 8. GSGV) entsprechen und von einer hierfür zugelassenen Stelle zertifiziert sein. Bei der entsprechenden Baumusterprüfung muss auch die Eignung für das vorgesehene Atemgas geprüft worden sein.

3.2 Vor dem 1. Juli 1996 in Verkehr gebrachte Tauchgeräte sind von einem Sachverständigen auf ihre Eignung für das vorgesehene Atemgas prüfen zu lassen.

3.3 Die sonstige Tauchausrüstung muss den anerkannten Regeln der Technik entsprechen und nach den jeweils geltenden Vorschriften geprüft und gegebenenfalls zugelassen sein. Sie muss für den vorgesehenen Einsatz geeignet sein.

3.4 Sicherheitsrelevante Komponenten der Tauchausrüstung müssen dauerhaft und eindeutig gekennzeichnet sein.

3.5 Für alle Geräte und Einrichtungen muss eine Betriebs- und Wartungsanleitung nach DIN 8418 vorliegen. An der Einsatzstelle müssen jeweils eine Kurzbetriebsanleitung und eine Check-Liste für Prüfung und Wartung vorhanden sein.

3.6 Falls für die in der jeweiligen Bedienungsanleitung vorgeschriebenen Prüfungen Prüfeinrichtungen erforderlich sind, müssen diese vorhanden sein.

3.7 Atemgasflaschen müssen unverwechselbar und dauerhaft mit Angaben über die enthaltenen Gase und das Mischverhältnis gekennzeichnet sein.

3.8 Die Anschlusselemente der Versorgungsleitungen müssen so beschaffen sein, dass ein Verwechseln nicht möglich ist.

3.9 Es ist ein Notatemgasvorrat mitzuführen, der den Taucher in der geplanten maximalen Tauchtiefe für mindestens 10 min mit Atemgas versorgen kann.

3.10 Bei Tauchtiefen über 50 m sind weitere Transport- und Sicherungsmittel erforderlich, die über Einrichtungen zum Bergen eines bewusstlosen Tauchers verfügen, z.B.

- Trockene Taucherglocke,
- Nasse Taucherglocke,
- Transportkorb mit Haube.

3.11 Mischgas-Regenerationsgeräte dürfen mit Faltenschläuchen ausgerüstet sein. Werden derartige Schläuche verwendet, so müssen diese den in EN 250 festgelegten Anforderungen entsprechen.

3.12 Die Aufnahmefähigkeit von CO2-Absorbern eines Mischgas-Regenerationsgerätes muss so groß sein, dass die während eines Tauchganges anfallende CO2-Menge sowohl von der momentanen Absorptionsleistung wie auch von der Gesamtkapazität her absorbiert werden kann. Bei der Berechnung der Gesamtkapazität ist eine Sicherheitsreserve von 20 % anzusetzen.

3.13 Bei Benutzung von heliumhaltigem Atemgas und Tauchtiefen TT > 120 m ist das Atemgas vorzuwärmen.

4

Betrieb

4.1 Der Unternehmer hat für jeden Tauchereinsatz mit Mischgas-Tauchgeräten einen Einsatzleiter schriftlich zu bestellen. Dieser muss geprüfter Taucher sein und eine Zusatzausbildung als Tauchereinsatzleiter für Mischgastauchen erfolgreich abgeschlossen haben. Der Einsatzleiter ist für den Taucheinsatz verantwortlich und darf an den von ihm geleiteten Tauchgängen nicht selbst teilnehmen.

4.2 Der Einsatzleiter ist verantwortlich insbesondere für

- die Einweisung des eingesetzten Personals,
- die ordnungsgemäße Durchführung des Tauchganges,
- die Verwendung eines geeigneten Atemgases,
- die Kontrolle der erforderlichen Atemgasqualität und -menge,
- den bestimmungsgemäßen Einsatz der verwendeten Ausrüstung entsprechend den einschlägigen Vorschriften und Betriebsanweisungen,
- die Überwachung der Dekompression der Taucher,
- die Vorbereitung und gegebenenfalls Durchführung von Rettungsmaßnahmen,
- die Funktionsfähigkeit der Mischgasversorgungsanlage.

4.3 Bei der Verwendung von Mischgasen sind folgende Sauerstoff-Werte einzuhalten:
  1. Reiner Sauerstoff darf unter Druck nur während der in der Dekompressionstabelle angegebenen Dekompressionsphasen oder im Verlauf der Behandlung einer Dekompressionskrankheit eingeatmet werden.
  2. Der Partialdruck des Sauerstoffes im zugeführten Atemgas darf 0,16 bar nicht unterschreiten.
  3. Der Partialdruck des Sauerstoffes im zugeführten Atemgas darf die in Anhang 1 angegebenen Werte nicht überschreiten.
4.4 Bei Tauchereinsätzen aus einer UW-Basis darf das Umbilical nicht länger als 30 m sein.

4.5 Der Unternehmer hat bei Tauchereinsätzen mit Mischgas die vorgesehene Dekompressionstabelle vor dem Einsatz von einer sachverständigen Stelle prüfen zu lassen.

  Für Nitrox-Tauchgänge kann die in Anhang 2 abgedruckte Korrektur-Tabelle verwendet werden.

4.6 Die Dekompressionstabellen müssen Angaben über Mindestwartezeiten für Folgetauchgänge enthalten.

4.7 Als Mischgas-Taucher dürfen nur solche Personen eingesetzt werden, die

- mindestens 400 Stunden als geprüfte Taucher getaucht,
- sich einer weitergehenden medizinischen Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung der Gegebenheiten beim Mischgas-Tauchen durch einen hierfür ermächtigten Arzt unterzogen und
- einen Lehrgang zum Mischgastaucher mit Erfolg absolviert haben.

5

Prüfung

  Nach 3 Abs. 3 der Betriebssicherheitsverordnung hat der Arbeitgeber Art, Umfang und Fristen erforderlicher Prüfungen der Arbeitsmittel zu ermitteln. Bei diesen Prüfungen sollen sicherheitstechnische Mängel systematisch erkannt und abgestellt werden.
Der Arbeitgeber legt ferner die Voraussetzungen fest, welche die von ihm beauftragten Personen zu erfüllen haben (befähigte Personen).
Nach derzeitiger Auffassung ist davon auszugehen, dass die Aufgaben der befähigten Personen für die nachstehend aufgeführten Prüfungen durch die dort genannten Personen wahrgenommen werden. Art, Umfang und Fristen der Prüfungen sind bisherige Praxis und entsprechen den Regeln der Technik.


5.1 Vor jedem Tauchgang hat der

- Tauchereinsatzleiter den Atemgasvorrat auf ausreichende Menge und die für den Tauchgang erforderliche Gaszusammensetzung zu prüfen.
Bei betriebseigener Mischgasherstellung hat der Einsatzleiter darüber hinaus zu prüfen, dass nach vollständiger Durchmischung in den gebrauchsfertigen Mischgasen keine unzulässigen Konzentrationen von Verunreinigungen enthalten sind. Die Prüfung hat nach anerkannten Standards zu erfolgen, z. B. prEN 12021.
- Taucher das Mischgastauchgerät entsprechend der Betriebs- und Wartungsliste (siehe Abschnitt 3.3) zu prüfen.

5.2 Vor jedem Einsatz sind Geräte und Einrichtungen von einem Sachkundigen entsprechend der Betriebs- und Wartungsanleitung des Herstellers (siehe Abschnitt 3.5) zu prüfen und einsatzklar zu machen. Das Ergebnis der Prüfungen ist zu dokumentieren.

Sachkundiger ist, wer auf Grund seiner fachlichen Ausbildung ausreichende Kenntnisse auf dem Gebiet der Atemgasversorgung unter Druckluft sowie in Bau und Einrichtung von Mischgas-Tauchgeräten und Versorgungsanlagen hat und mit den einschlägigen staatlichen Arbeitsschutzvorschriften, Unfallverhütungsvorschriften und allgemein anerkannten Regeln der Technik (z. B. BG-Regeln, DIN-Normen, VDE-Bestimmungen, technische Regeln anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder anderer Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum) soweit vertraut ist, dass er den arbeitssicheren Zustand von Mischgas-Tauchgeräten und Versorgungsanlagen beurteilen kann.


5.3 Mindestens alle zwei Jahre hat der Unternehmer Tauchgeräte und Mischgas-Versorgungsanlagen sowie deren Zubehör von einem Sachverständigen auf ihren betriebssicheren Zustand prüfen zu lassen.

Sachverständiger ist, wer auf Grund seiner fachlichen Ausbildung und Erfahrung besondere Kenntnisse auf dem Gebiet der Atemgasversorgung unter Druckluft sowie in Bau und Einrichtung von Mischgas-Tauchgeräten und Versorgungsanlagen hat und mit den einschlägigen staatlichen Arbeitsschutzvorschriften, Unfallverhütungsvorschriften und allgemein anerkannten Regeln der Technik (z. B. BG-Regeln, DIN-Normen, VDE-Bestimmungen, technische Regeln anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder anderer Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum) vertraut ist. Er muss Mischgas-Tauchgeräte und Versorgungsanlagen nebst Zubehör prüfen und gutachtlich beurteilen können.
Hierzu zählen z. B. Ingenieure der Herstellerfirmen, Germanischer Lloyd.


Anhang 1
Zulässiger Sauerstoffpartialdruck/
Zulässige tägliche Sauerstoffdosis

1 Zulässiger Sauerstoffpartialdruck (pO2) im Verlauf eines Tauchganges:

1.1 während der Arbeit:

Zeitdauer (in h)max pO2
3160
4140
5120
6100
890

1.2 während der Dekompression in Wasser: max. 160 kPa

1.3 während der trockenen Dekompression in der Kammer: max. 220 kPa.

2 Zulässige tägliche Sauerstoffdosis

2.1 Die tägliche Sauerstoffdosis darf die in Spalte 2 der nachfolgenden Tabelle 1 angegebenen Werte für die Sauerstoff-Toleranz-Einheiten (OTE) nicht überschreiten, wenn an der in Spalte 1 angegebenen Zahl von aufeinander folgenden Tagen getaucht wird:

Dauer der Exposition in TagenOTE pro Tag
1850
2700
3620
4525
5460
6420
7380
8350
9330
10310
11-30300
Tabelle 1: Höchstzulässige Sauerstoffdosis (in Sauerstoff-Toleranz-Einheiten/OTE) in Abhängigkeit von der Zeitdauer des Tauchereinsatzes

2.2 Die Ermittlung der täglichen Sauerstoff-Toleranz-Einheiten (OTE) erfolgt nach folgender Tabelle:

pO2
kPa
OTE
pro min
OTE
pro h
600,2616
700,4728
800,6539
900,8350
1001,060
1101,1670
1201,3279
1301,4889
1401,6398
1501,78107
1601,93116
1702,07125
1802,22134
1902,36142
2002,50150
2102,64159
2202,77167
Tabelle 2: Sauerstoff-Toleranz-Einheiten (OTE) pro Zeiteinheit in Abhängigkeit vom Sauerstoffpartialdruck


Beispiel

für Ermittlung der im Verlauf eines Tauchganges mit den nachfolgend angegebenen Kenndaten aufgenommenen OTE
Atemgas:Nitrox 40/60 
tatsächliche Tauchtiefe27 m 
Äquivalente Tauchtiefe21 m(Ermittlung siehe Anhang 2 dieser BG-Information)
Tauchzeit120 min 

Austauchen entsprechend Tabelle 3 der BGV C 23 (Sauerstofftabelle):
Tiefe
[m]
O2-Anteil
[%]
pO22
kPa
OTE
pro min
Zeit
[min]
Summe
[OTE]
27401481,781222217,16
61001601,9330357,90
     275,06

 1)für die Berechnung des Sauerstoffpartialdrucks pO2 ist die tatsächliche Tauchtiefe anzusehen, für die Bestimmung der Dekozeit ist die äquivalente Tauchtiefe anzusetzen, siehe Tabelle 2
 2)Tauchzeit (hier: 120 min) + Aufstieg von der größten tatsächlichen Tauchtiefe (hier: 27 m) auf die 6 m-Haltestufe (hier: 1 min 30 sec - aufgerundet 2 min / entsprechend Tabelle 3 der BGV C 23)
 3)Haltezeit auf der 6 m-Haltestufe bezogen auf die äquivalente Tauchtiefe (hier: 21 m)

Summe OTE für den Tauchgang: 275,06

Anhang 2

Korrekturtabelle für das Austauchen nach Nitrox-Tauchgängen

tatsächliche TauchtiefeNitrox-Gemisch (O2/N2)
 25/7530/7035/6540/6045/5550/50
9 9 9 6 6 6 3
10 9 9 9 6 6 3
11 12 9 9 6 6 6
12 12 12 9 9 6 6
13 12 12 9 9 9 6
14 15 12 12 9 9 6
15 15 15 12 9 9 6
16 15 15 12 12 9 9
17 18 15 15 12 9 9
18 18 15 15 12 12 9
19 18 18 15 15 12 9
20 21 18 15 15 12 9
21 21 18 18 15 12 12
22 21 21 18 15 15 12
23 24 21 18 18 15  
2424 21 18 18 15  
25 24 24 21 18 15  
26 27 24 21 18    
27 27 24 21 21    
28 27 24 24 21    
29 30 27 24 21    
30 30 27 24 21    
31 30 27 24      
32 30 30 27      
33 33 30 27      
34 33 30 27      
35 33 30 30      
36 36 33        
37 36 33        
38 36 33        
39 39 36        
40 39 36        
41 39 36        
42 42 39        
43 42 39        

Ermittlung der "äquivalenten Tauchtiefe" nach Nitrox-Tauchgängen

1Bestimmen der tatsächlichen Tauchtiefe

2Ablesen der "äquivalenten Tauchtiefe" im Schnittfeld der

- Zeile für die tatsächliche Tauchtiefe
und der
- Spalte für das verwendete Nitroxgemisch

3Die so ermittelte "äquivalente Tauchtiefe" wird als "Tauchtiefe" für das Austauchen nach Tabelle 2 bzw. 3 der BGV C 23 zu Grunde gelegt.


Anhang 3

Vorschriften und Regeln

Nachstehend sind die insbesondere zu beachtenden einschlägigen Vorschriften und Regeln zusammengestellt:

1

Gesetze, Verordnungen

(Bezugsquelle: Buchhandel oder Carl Heymanns Verlag KG, Luxemburger Straße 449, 50939 Köln)

Arbeitssicherheitsgesetz (CHV 1),

Arbeitsschutzgesetz (CHV 2),

Betriebssicherheitsverordnung (CHV 16),

Druckbehälterverordnung (CHV 12).

2

Berufsgenossenschaftliche Vorschriften und Regeln für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

(Bezugsquelle: zuständige Berufsgenossenschaft oder Carl Heymanns Verlag KG, Luxemburger Straße 449, 50939 Köln)

Unfallverhütungsvorschrift "Grundsätze der Prävention" (BGV A 1),

Unfallverhütungsvorschrift "Taucherarbeiten" (BGV C 23),

Unfallverhütungsvorschrift "Elektrische Anlagen und Betriebsmittel" (BGV A 5),

Unfallverhütungsvorschrift "Schweißen, Schneiden und verwandte Arbeitsverfahren" (BGV D 1),

Unfallverhütungsvorschrift "Sprengarbeiten" (BGV C 24),

Unfallverhütungsvorschrift "Gase" (BGV B 6),

Unfallverhütungsvorschrift "Sauerstoff" (BGV B 7),

BG-Regel "Taucherdruckkammern" (BGR 235).

3

Normen

(Bezugsquelle: Beuth Verlag KG, Burggrafenstraße 6, 10787 Berlin)

DIN EN 250Atemgeräte; Autonome Leichttauchgeräte mit Druckluft; Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung,
prEN 12021...
DIN 8418Benutzerinformationen; Hinweise für die Erstellung.

Hinweis:
Seit April 1999 sind alle Neuveröffentlichungen des berufsgenossenschaftlichen Vorschriften- und Regelwerkes unter neuen Bezeichnungen und Bestell-Nummern erhältlich.

Die neuen Bestellnummern können einer so genannten Transferliste des HVBG entnommen werden; siehe http://www.hvbg.de/d/pages/praev/vorschr/

Hinsichtlich älterer, bislang unter VBG-Nummer geführter Unfallverhütungsvorschriften des so genannten Maschinenaltbestandes bzw. bislang unter ZH 1-Nummern geführter Richtlinien, Sicherheitsregeln und Merkblätter, die bis zu ihrer Überarbeitung noch weiter gültig sind, siehe Internetfassungen des HVBG http://www.hvbg.de/bgvr (Seiten 5 und 6).

 
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